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Forschungsgegenstand des Projektbereichs A unseres Sonderforschungsbereichs
"Magnetismus vom Einzelatom zur Nanostruktur" ist die Abhängigkeit der
statischen Spinstruktur adsorbierter Atome, Cluster, Moleküle, Nanopartikel und
Nanoinseln auf Oberflächen von Details ihrer strukturellen und elektronischen
Eigenschaften. Das Verständnis der Zusammenhänge ist nicht nur von rein
akademischem Interesse, sondern - insbesondere aufgrund der Dominanz
magnetischer Speichermedien in der Datenverarbeitung - auch von überragender
Bedeutung für zukünftige nanotechnologische Anwendungen. Da Ferromagnetismus ein
Kollektivphänomen darstellt und der Einfluss von Ober- und Grenzflächen bei
sinkender Strukturgröße zunimmt, hängen die magnetischen Eigenschaften der
Nanostrukturen kritisch von ihrer Form und ihrer Umgebung ab. Allerdings sind
wir noch weit von einem detaillierten Verständnis der Zusammenhänge entfernt,
welches uns letztendlich erlauben würde, für komplexe Systeme konkrete
Vorhersagen zu machen oder gar Nanomagnete mit speziell gewünschten
Eigenschaften zu entwerfen.
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Im vergangenen Jahrzehnt wurden jedoch - u. a. durch Wissenschaftler,
die an diesem Sonderforschungsbereich beteiligt sind - neue
experimentelle und theoretische Methoden entwickelt oder bestehende so
verfeinert, dass diese Fernziele in greifbare Nähe rücken. Im
Projektbereich A sind neben einer breiten Palette von
Rastersondentechniken, wie der spinintegrierten und spinaufgelösten
Rastertunnelmikroskopie, der Rasterkraft- und Magnetkraftmikroskopie
sowie der Rasterelektronenmikroskopie mit Polarisationsanalyse (SEMPA),
auch hochsensitive flächenmittelnde experimentelle Methoden vertreten
(XMCD, SQUID, MOKE), mit denen Ensembles monodisperser Nanopartikel
untersucht werden können. Schließlich erlaubt insbesondere die
Kombination moderner theoretischer Methoden, wie beispielsweise von ab-initio
Dichtefunktional- Rechnungen mit dynamical mean field Ansätzen und
Monte-Carlo Simulationen, das Verständnis auch komplexer realistischer
Nanostrukturen.
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