10 JAHRE
Forschungsgruppe Rastersensormethoden
am Zentrum für Mikrostrukturforschung der Universität Hamburg
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1993

Neue Forschungsgruppe "Rastersensormethoden"

Am 1. Februar 1993 folgt Dr. Roland Wiesendanger dem Ruf an die Universität Hamburg auf eine Professur für Experimentelle Festkörperphysik am Institut für Angewandte Physik. Er etabliert dort den Forschungsbereich "Rastersensormethoden".

Von Anfang an setzt sich Prof. Dr. Roland Wiesendanger dafür ein, Hamburg zu einem der wichtigsten Standorte der Nanotechnologieforschung zu machen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Detlef Heitmann und Prof. Dr. Ulrich Merkt beginnt er mit dem Aufbau des "Zentrums für Mikrostrukturforschung" der Universität Hamburg.
 

Prof. Dr. Roland Wiesendanger
Prof. Dr. Roland Wiesendanger, Leiter der Forschungsgruppe "Rastersensormethoden"

Die Planung des neuen Forschungszentrums erfolgt gemeinsam mit der Siemens AG im Auftrag der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung.
 

Für den Forschungsbereich "Rastersensormethoden" entstehen sechs Labore mit schwingungsentkoppelten Fundamenten und akustischer Abschirmung, die den höchsten Anforderungen der Rastersensormikroskopie und -spektroskopie gerecht werden.

Gleichzeitig beginnt der Aufbau der neuen Arbeitsgruppe "Rastersensormethoden": Die ersten wissenschaftlichen Assistenten sind Dr. Shuheng Pan (heute Full Professor in Houston) und Dr. Udo Schwarz (heute Associate Professor an der Yale University).

Ein erstes BMFT-gefördertes Projekt zur Nanostrukturierung mittels Rastersondenverfahren wird gestartet.